Bürgerreise nach Châteauroux vom 4. – 9. Juni 2026

von Rainer Lewe

Samstag

Der Tag begann für viele von uns um 10 Uhr mit einer Stadtführung. Diese startete am Office de Tourisme und damit genau am Rande des samstäglichen Wochenmarkts auf der Place de la République. Unter der fachkundigen Leitung von Amélie Bourmeau haben wir die Altstadt von Châteauroux mit ihren z.T. sehr engen Gassen erkundet und dabei viele historische Details über die Stadtgeschichte erfahren. Auch wenn es für einige bereits das zweite Mal war, gab es dennoch wieder neue Aspekte zu entdecken.

Unser Guide Amélie konnte durch ihre historischen Kenntnisse und ihre laute, vernehmliche Stimme überzeugen. Fachlich präzise übersetzt wurden ihre Ausführungen durch Ute Eckelkamp, die zum ersten Mal in Châteauroux mit dabei war. So vergingen die zwei Stunden der Stadtführung für die ca. 20 Teilnehmenden wie im Nu.

Nach einer kurzen Mittagspause war dann am Nachmittag ab 14 Uhr ein großes Pique-Nique auf der Belle-Isle geplant. Alles war bestens vorbereitet und die mitgebrachten Campingtische bogen sich fast vor dem üppigen Angebot an lukullischen Leckereien, die insbesondere unsere französischen Gastgeber vorbereitet hatten. Doch leider spielte das Wetter nicht mit. Durch die offene Lage am See ohne jeglichen Windschutz machte unser Pique-Nique bald keine Freude mehr. Man musste die Speisen förmlich festhalten, damit sie nicht davonflogen.

So wurde kurzfristig entschieden, das Pique-Nique an einen ruhigeren Ort zu verlegen. Der war auch schnell gefunden unter einem großen Dachüberstand an der Nordseite des Boulodromes, nur ca. 500 Meter entfernt von der ursprünglich vorgesehenen Pique-Nique-Wiese.

Nach einiger Zeit war dann auch die Sonne wieder zu sehen, so dass einige Teilnehmer ihre Boulekugeln hervorholten und ein kleines Bouleturnier veranstalten konnten.

Eine andere Gruppe ließ sich von Jean-Paul Mazallon, einem ehemaligen leitenden Mitarbeiter des städtischen Gartenamtes der Stadt Châteauroux, die in der Nähe liegenden Kleingärten zeigen und die deutschen Gäste waren sehr beeindruckt.

Der Abend wurde dann in den Gastfamilien verbracht bzw. bei einem gemeinsamen Abendessen, welches die im Hotel untergebrachten Teilnehmer in einem Restaurant arrangiert hatten. Insgesamt war es ein sehr interessanter, spannender Tag und eigentlich der einzige Tag, an dem das Wetter z.T. nicht mitspielte.

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